Samstag, 16. Dezember 2017
Notruf: 122

16 auf einen Streich

Die letzten Wochen trafen sich in den Feuerwehren Raisdorf und Pernegg alles um den Atemschutz. Mit dem Ziel vor Augen das Abzeichen zu absolvieren wurde mehrmals pro Woche trainiert.

Es mussten 4 Stationen, in einer gewissen Zeit, absolviert werden. Gerade die erste Station war sehr fordernd. Beim Ausrüsten unter Zeitdruck durfte beinahe kein Fehler passieren um die Zeitvorgabe überhaupt zu erreichen. Die Feuerwehr Pernegg hatte diese Herausforderung im TLF zu erledigen. Der Trupp aus Raisdorf legte die Atemschutzgeräte außerhalb des KLFs an. So ist auch das Anlegen bei der Prüfung  eine Simulation der gegebenen Ausrüstung.

Bei der zweiten Station musste eine Puppe aus einem Raum gerette werden, bei dem die Sichtweite unter 2 Metern liegen musste. Zusätzlich waren Hindernisse und Gefahrenzettel im Raumverteilt. Nachdem die fiktive Person gerettet war, mussten die Gefahren dokumentiert werden.

Der dritte Teil war eine Hindernisbahn, bestehend aus mehreren Objekten über die man als Trupp, oben drüber oder durch musste. Wichtig dabei ist, dass sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen, die Hindernisse im Trupp weiter zu melden. Diese Strecke simulierte, den Einmarsch in einen Brandraum, bei dem am Ende der Brandherd erreicht und gelöscht werden soll.

Als letzter Teil ist die Einsatzfähigkeit  des Atemschutzgerätes wieder herzustellen. Dazu gehört der Tausch der Atemflaschen deren Überprüfung auf Dichtheit und das Testen der Warneinrichtung. Der zuständige Gruppenkommandant musste in weiterer folge Fragen um das Thema „Atemschutz“ beantworten.

 Bereits um 8 Uhr früh stellte sich der erste Trupp der FF Pernegg dieser Aufgabe, ehe Trupp Pernegg 2 und 3 diesem folgten. Als letzter Trupp ging jener der FF Raisdorf in die Prüfung. Kurz vor 12 Uhr erfuhren dann alle dass die Prüfung bestanden wurde.

Nachdem die Gäste aus dem Abschnitt und des Unterabschnittes, sowie der Bürgermeister, die Grußworte an die Mannschaft gerichtet hatten, wurden die Abzeichen und Urkunden, an die 16 Mitglieder verliehen.

Ein besonderer Dank gilt den Prüfern Hubert Schleritzko und Peter Schmutz. Aber vor allem auch den Familien der Teilnehmer. Diese gaben ihre Männer wenige Wochen vor Weihnachten mehrmals in der Woche frei um ihr Wissen zu festigen und die Ausbildungsprüfung zu absolvieren.

Wir hoffen alle, dieses Wissen nicht im Einsatz abrufen zu müssen. Trotzdem wurde wieder ein wichtiger Schritt gemacht um Menschen retten zu können und das eigene Wohl nicht zu gefährden.